Weil das Klima uns alle angeht

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Der Klimawandel ist da. Er ist real, menschengemacht und seine Auswirkungen sind bereits heute spürbar.
Die Erde erwärmt sich, extreme Wetterereignisse häufen sich, der Meeresspiegel steigt, Gletscher schmelzen und Arten sterben aus.

Es ist höchste Zeit zu handeln!

Greenwashing mit CO2-Zertifikaten: Vorsicht, Klimaschutz-Falle!

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Unternehmen werben mit “klimaneutralen” Produkten und Dienstleistungen, doch oft steckt dahinter Greenwashing mit CO2-Zertifikaten.

Im Emissionshandel kaufen Unternehmen Emissionsrechte, um ihren CO2-Ausstoß zu begrenzen. An sich ein sinnvolles Instrument, doch manche Unternehmen nutzen es zum Schein: Sie kaufen günstige Zertifikate zweifelhafter Herkunft, ohne ihre Emissionen tatsächlich zu reduzieren.

Freiwilliger Kompensationsmarkt: Klimaschutz mit gutem Gewissen?

Der freiwillige Kompensationsmarkt bietet Einzelpersonen und Unternehmen die Möglichkeit, ihre CO2-Emissionen durch Investition in Klimaschutzprojekte auszugleichen. Diese Projekte, wie zum Beispiel Aufforstung oder der Bau von Solaranlagen, sollen an anderer Stelle CO2 einsparen und so den Klimawandel bekämpfen.

Wie funktioniert der freiwillige Kompensationsmarkt?

      • Berechnung des CO2-Fußabdrucks: Zunächst muss der CO2-Ausstoß, der kompensiert werden soll, berechnet werden. Dies kann mithilfe von Online-Rechnern oder spezialisierten Unternehmen erfolgen.
      • Auswahl eines Klimaschutzprojekts: Anschließend kann ein Klimaschutzprojekt ausgewählt werden, in das investiert werden soll. Es gibt eine Vielzahl von Projekten in verschiedenen Ländern und Sektoren, die unterschiedliche Wirkungsweisen haben.
      • Kauf von CO2-Zertifikaten: Durch die Investition in ein Klimaschutzprojekt erwirbt man sogenannte CO2-Zertifikate. Ein Zertifikat entspricht dabei einer Tonne CO2, die durch das Projekt eingespart wird.
      • Unterstützung des Klimaschutzes: Durch den Kauf von CO2-Zertifikaten wird das ausgewählte Klimaschutzprojekt finanziert und trägt so zur Reduzierung von Treibhausgasen bei.

Also im Prinzip ist es ganz einfach: Ein Unternehmen (hier ein Autobauer) emittiert CO2 durch die Produktion seiner Fahrzeuge. Als Ausgleichszahlung kauft der Hersteller CO2-Zertifikate bei einem Zertifikatshändler. Dieser investiert das Geld in Klimaschutzprojekte und schon soll das Auto klimaneutral produziert sein. 

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Ganz simpel zusammengefasst: Geld kauft Bäume. Bäume reduzieren CO2.

Seriosität und Wirksamkeit

Die Seriosität des Marktes hängt stark von der Wahl der Anbieter und Projekte ab. Seriöse Anbieter zeichnen sich durch Transparenz aus und lassen ihre Projekte von unabhängigen Institutionen zertifizieren. Achte also auf Gütesiegel und detaillierte Informationen zu den Projekten.

Kritiker bemängeln jedoch, dass die Wirkung von Klimaschutzprojekten oft schwer zu messen ist und es keine einheitlichen Standards gibt. Zudem könnte der Kompensationsmarkt Unternehmen dazu verleiten, ihre eigenen Emissionen nicht ausreichend zu reduzieren, da sie diese einfach “wegkaufen” können.

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Wir fassen zusammen

Der freiwillige Kompensationsmarkt kann ein sinnvoller Baustein im Kampf gegen den Klimawandel sein, wenn er gewissenhaft genutzt wird. Informiere dich vor einer Investition genau und wähle nur seriöse Anbieter und Projekte. Bedenke aber: Kompensationszahlungen sollten  immer mit einer Reduzierung deines eigenen CO2-Fußabdrucks einhergehen.

Kurz & bündig
Titel
Greenwashing mit CO2-Zertifikaten: Vorsicht, Klimaschutz-Falle!
Inhalt
Unternehmen tarnen sich als grün, indem sie CO2-Zertifikate kaufen. Durch dubiose CO2-Zertifikate kaschieren sie Umweltverschmutzung. Durchschaue Greenwashing! #Klimaschutz #Nachhaltigkeit #Greenwashing

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